Fortluft:
Kamine mit 45°-Lamellen sind für Fortluft nicht geeignet. Sie erfüllen die Forderungen der DIN 1946 (T 2 + 4) und der VDI-Richtlinie 6022 nicht.
Die verunreinigte, belastete Luft wird durch die Lamellenführung nach unten gedrückt und stellt damit eine erneute Umweltbelastung dar.
Aussenluft:
Die Aussenluft wird seitlich unter 45° aus Bodennähe angesaugt und von scharfkantigen Lamellen umgelenkt.
Schlechte, unkontrollierbare Strömung:
Die Luft wählt den kürzesten Weg!
Weil ca. 70% der Luftmenge die zuerst erreichten 2 bis 3 Lamellendurchlässe unregelbar durchströmt, bewirkt eine vergrösserte Lamellenzahl in der Praxis wenig Verbesserung bezüglich der Reduzierung des Schallleistungspegels (= Strömungsrauschen).
Die Gesamtzahl der restlichen Lamellen wird nur noch von ca. 30% der Luftmenge durchströmt.